Ex-Minister Fahrenschon stopft sich erneut die Taschen voll

Seit Jahren versuche ich gegen das hartnäckige Vorurteil anzukämpfen Politiker würden sich auf Kosten der Steuerzahler die Taschen vollstopfen. Unter anderem durch meine Homepage (www.gläserner-abgeordneter.de) möchte ich zeigen, dass man als Volksvertreter nichts zu verbergen hat und viele der Vorurteile über Abgeordnete nicht stimmen. Aber es gibt Verhaltensweisen besonders dreister Berufskollegen die mich wirklich ärgern.
Der ehemalige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon ist eines dieser bedauerlichen Beispiele. Fahrenschons Verhalten kann ich erneut nur als unanständig bezeichnen. Öffentlich versucht der den Anschein zu erwecken, dass er sein Landtagsmandat zum 27. März niederlegt - In Wirklichkeit zögert er diesen Schritt aber bis zum 2. April hinaus, um sich dadurch eine weitere Diät samt kostenfreier Aufwandspauschale zu sichern. Durch diese Tricksereien streicht er nochmals fast 10.000 Euro extra ein. Nach dem Wortlaut des Gesetzes ist das nicht zu beanstanden - Anständig ist es aber trotzdem nicht. Als ehemaliger Minister der aktuell immer noch 7.000 Euro Übergangsgeld bekommt hätte er das nicht nötig. Sollte ihm dieser "Hungerlohn" nicht reichen kann er sich ja damit trösten künftig als Sparkassenpräsident ein Gehalt von fast 1.000.000 Euro jährlich einzustreichen.
Für die Schlecker-Mitarbeiterinnen wollte sich aus den Reihen der CSU niemand wirklich einsetzen, aber wenn es darum geht in die eigene Tasche zu wirtschaften sind sie, wie das Beispiel Fahrenschon zeigt sehr einfallsreich und umtriebig. Ein solches Verhalten zerstört das Vertrauen der Menschen in die Politik. Leider reichen aber solche Einzelfälle aus, um alle Abgeordneten in einen Sack zu werfen.